Der zweite Advent (von Fina)

2. Advent – Ein Retter sein

Ja ihr seht richtig: da brennt nur eine Kerze neben mir. Ja ich weiß: heute ist der zweite Advent. Wer unserem Instagram Account folgt weiß aber: irgendjemand aus dem Team für das Jahres Ende hat keinen Adventskranz und das bin ich. (Kleine Schleich Werbung hierbei auf unseren Social Media vorbei zu schauen, wenn ihr das nicht eh schon tut). Aber nun zurück zu der Bibelstelle und der Geburt von Jesus Christus, Gottes Sohn.

Da wird ein Baby geboren. Nichts besonderes, das passiert oft genug auf der Welt, jeden Tag mehrmals und doch ist es hier anders. Der Retter kommt! Der Messias ist da! Unser Held!Wer rechnet denn da mit einem Baby? Schreiend, weinend, jammernd, zerbrechlich, so verwundbar liegt er da in seiner Krippe. Nicht mal ein vernünftiges Bett hat er. Man sollte das ganze mal genauer betrachten: Ein ganzes Volk wartet sehnsüchtig auf Gottes Ankunft auf der Erde, auf den Messias der sie alle vom Tod befreit und Frieden bringt. Und das soll dieses kleine Kind sein? Ich verstehe den Zweifel der zu der Zeit lebenden Juden. Ich hätte mir auch ein bisschen mehr Aktion gewünscht und das obwohl ich eigentlich zu denjenigen gehören, die diese Actionszene in Filmen immer überspringt.

Ich habe mich mit einer Freundin über diese Stelle unterhalten und sie hat einen Satz gesagt den ich gerne mit euch teilen würde: „Aus diesem Baby, aus seinem Sohn hat er den Retter der Welt gemacht! Vielleicht hat er ja aus dir, einen ehemaligen Baby den Retter für jemanden gemacht.“ Natürlich kann ich nicht die Welt retten und versteht mich nicht falsch: Ich vergleiche mich hier nicht mit Jesus! Aber sie hat Recht. Wie oft denken wir wir wären zu klein oder zu schwach, um irgendetwas zu bewirken? Vielleicht ist heute der Tag an dem du mal darüber nachdenken kannst, welche Bestimmung Gott dir damals mit in dein Baby Bett gelegt hat. Vielleicht gibt es in deinem Leben Leute denen du helfen kannst und für die du ein ganz persönlicher Retter sein kannst. Ich will dich ermutigen für deine Mitmenschen zu beten und sie auch gerade in der jetzigen Zeit zu unterstützen wo du nur kannst. Nutz doch diese Adventswoche dafür dich bei genau diesen Leuten, die dir jetzt auf dem Herzen liegen, zu melden, sie anzurufen, zu besuchen, eine Weihnachtskarten schreiben und was dir sonst noch alles einfällt. Ich bin sicher du kannst in der Woche für den einen oder anderen ein Retter sein.

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